In den Kinderschuhen? Buchtrailer und Buchtrailer-Versuche

Machen sie Lust aufs Lesen? Packen sie den Leser schon vor dem Buch? Aus dem gegebenen Anlass, dass ich mit zwei guten Freunden einen Buchtrailer gemacht habe, möchte ich hier auf Buchtrailer näher eingehen und ein paar von ihnen vorstellen und bewerten.

Atmosphäre zulasten von Handlung?

Mein Hauptkritikpunkt bei Buchtrailern ist der, dass ganz viele keine Handlung haben. Man sieht Nebel oder Gewaber, unterlegt mit düsterer Musik, anschließend fliegen einzelne Worte oder Sätze ins Bild. Im besseren Fall gibt’s noch eine Off-Stimme dazu, im schlechteren Fall kommt nicht mal mehr die. Das ist vielleicht schön, wenn ich zwei Mal im Jahr einen Trailer sehe. Wenn ich diese Machart aber in fünf Trailern innerhalb kurzer Zeit sehe, ist es langweilig und ermüdend.

Das Argument für diese Nicht-Handlung ist das, dass beim Leser selbst schon ein Film läuft, wenn er das Buch liest – das Kopfkino. Dieses Kopfkino soll nicht dadurch zerstört werden, dass im Trailer Personen gezeigt werden, die sich der Leser später anders vorstellt. Diese Argumentationsweise geht aber meines Erachtens ganz stark zulasten der Qualität der Trailers als solchem.

Bekanntheitsgrad

Das kann man auch an den – oft unvorstellbar geringen – Zahlen der Views erkennen. (Ein niedriger dreistelliger Bereich ist in der deutschen Buchbranche ein Standardwert, was angesichts der Tatsache, dass man für einen Trailer bis zu mehreren Tausend Euro ausgibt, erschreckend ist.) Die niedrigen Zahlen sind ein Indiz dafür, dass viele Menschen hier ähnlich denken wie ich und von den Trailern als solche alles anders als begeistert sind.

Das ist schade – weil die meisten Internetnutzer gleichzeitig viel lesen und von den Büchern entweder nichts mitkriegen (wenn sie schlecht gemacht sind, kriegen sie kein „Like“ und somit keine soziale Weiterverbreitung) oder mitunter sogar abgeschreckt sind (obwohl das Buch unter Umständen sogar sehr gut ist). Ein guter Buchtrailer eignet sich perfekt, um ihn in Diskussionen in Sozialen Netzwerken oder speziellen Foren wie Lovelybooks einzubringen. Nur gibt es im Bereich Buchtrailer leider ganz viele verpasste Chancen.

Abweichend vom Standard

Nach der vielen Kritik möchte ich aber doch ein paar aus meiner Sicht sehr gelungene Trailer vorstellen.

T.C.Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist: Der Clip erinnert eher an einen Filmtrailer als an  einen Buchtrailer, was ihm zweifelsohne gut tut – Grund dafür sind real agierende Personen und Spannung erzeugende Schnitte. Die fast 4.000 Klicks sind eine klare Bestätigung, dass das viele Internetnutzer genauso sehen und der Trailer erfolgreich weiterverbreitet wurde.

Stefan Petermann: Ausschau halten nach Tigern: Nicht auf den ersten Blick einer der Favoriten, aber an sich ist das ein schön gemachter Typo-Trailer, der seinen Stil bis zum Schluss durchhält. Vielleicht etwas zu lang, aber dafür kriegt man einen klaren ersten Eindruck vom Stil, in dem die Erzählungen des Buchs verfasst sind – und damit ersetzt der Film für mich das Blättern im Buch und macht den Weg frei für eine direkte Kaufentscheidung.

Ernest Cline: Ready Player One: Für einen dritten guten Trailer brauchte ich eine etwas längere Suche, die sich aber gelohnt hat. Science-Fiction und 80-ties – das letztere Thema wird herrlich konkret dargestellt und bietet sogar für Vertreter jüngerer Generationen Wiedererkennungseffekt. Die Aufgaben des Trailers, das Buch vorzustellen und Lust darauf zu machen, werden charmant erfüllt.

Eigenproduktion

Zu guter Letzt ist hier noch der Link zu unserem anfangs erwähnten selbst produzierten Trailer, der am Ende auf die dazugehörige Facebook-Seite hinweist. Wir sind bei der Produktion davon ausgegangen, was uns als Leser persönlich ansprechen würde, und haben versucht, genau das umzusetzen. Wir freuen uns sehr über Kritik! Hier geht’s zu Findet Jonathan.

Buchcamp 2012: eBook-Mythen, Smart Content und M@rtha

Das Buchcamp ist vorbei – und sehr schön war’s, diverse Leute mal „real“ kennen zu lernen oder wiederzusehen und mit ihnen drei Tage (und zwei feucht-fröhliche Abende) zu verbringen. Und natürlich gab es neben Menschen auch Dinge auf dem Programm – über zwei Sessions habe ich ja bereits gebloggt, der Rest folgt heute als kursorische Zusammenfassung, angereichert durch die diversen Videos, die man im Börsenvereins-Channel gucken kann. Den Sessionplan gibts hier und alles auf twitter unter dem Hashtag #buchcamp.

Märchen und Mythen ums elektronische Publizieren

@derlektor hielt einen langen, vom Publikum ergänzten Vortrag über die Ammenmärchen und Irrtümer des ePublishing. Das große, bekannte Problem ist vor allem die Angst: Sie verhindert, dass Verlage Kompetenzen aufbauen, Erfahrungen sammeln; dass sie an hergebrachten (überholten) Verfahren festhalten (Zitat: „Die Print-Denke funktioniert hier nicht“);dass sie auf DRM bestehen, bzw. ihren Autoren nicht genügend Argumente liefern, dass diese auf DRM verzichten.

Die aufklärerische Session behandelte somit ein wichtiges Thema – leider vermutlich vor Leuten, die das alles schon verstanden haben.

Nach den Telefonen werden nun auch die Inhalte „Smart“

So ganz stimmt das natürlich nicht, denn granulierter, angereicherter Content begann ja schon mit dem frühen Hypertext. Da sind die Handys später clever geworden. Unter dem etwas sperrigen Titel „Smart Content: Durch semantische und soziale Vernetzung vom Content- zum Service-Anbieter“, zu dem sich dann noch das Schlagwort „Aufmerksamkeitsökonomie“ gesellte, diskutierten wir die Möglichkeiten individualisierter Inhalte durch technische Frameworks und die Einbettung von User Generated Content. Enttäuscht wurde die Hoffnung, dass das alles automatiseribar wäre: Bis auf weiteres werden solche Inhalte mühsam, manuell, redaktionell gepflegt werden müssen.

M@rtha

Unsere eigene Session, die auch im Böbla.net-Artikel besprochen wird, lief gut und brachte neben diversem inhaltlichen Feedback auch die Erkenntnis, dass etwas in Richtung M@rtha dringend gewünscht wird:

Bedarf ist vorhanden: Besonders DRM-geschützte Dateien bereiten Schwierigkeiten, da Kunden neue E-Books nur am eigenen Rechner runterladen können. „Ich bin jetzt schon so weit, dass ich Hausbesuche anbiete“, klagt Buchhändlerin Susanne Martin. Oft sei auch nicht klar, wohin man defekte Lesegeräte schicken soll. „Hier wäre hilfreich, wenn wir eine komplette Adressliste hätten“, so Martin. Selbst für Amazon sollen stationäre Buchhändler noch Support leisten: „Wir haben häufig Kunden, die mit ihrem Kindle zu uns in den Laden kommen“, berichtet Marie Birkert vom Kulturkaufhaus Dussmann.

Wir werden uns bemühen.

Was ich leider nicht gesehen habe

Nicht dabei war ich leider bei beiden Sessions von Wibke. Hier ihr Video zur Selbsthilfegruppe (davon bräuchte die Branche insgesamt mehr):

Vielen Dank ans Forum Zukunft und alle Mitstreiter – auf das Wachstum des Buchcamps bis 2013! Da soll das Camp dann in größerem Rahmen stattfinden, mit mehr „Entscheidern“, noch mehr Nachwuchs und viel mehr Plätzen (die diesmal binnen 24 Stunden ausverkauft waren).

Und holt mich da dann bitte nicht vor die Kamera, wenn man mir ansieht, wie fertig mich die vorherige Nacht zurückgelassen hat:

Buchcamp 2012: Top-Tweets

Unkommentiert meine fünf liebsten Tweets vom Buchcamp 2012, völlig subjektiv. Was waren für euch die Top-Tweets, (Micro-)Blogs, Bilder, Stories, …?

Silke N. Hartmann@sinahar
„Verlage müssen sich industrialisieren, um weiterhin Kultur schaffen zu können“ #buchcamp

 

Ehrhardt Heinold@ehrhardtheinold

„Warum macht Ihr die Prozesse so komplex?“ fragt der Autor in Armins Session zu Recht #buchcamp

 

Wibke Ladwig@sinnundverstand

Was Verlage an Services nicht anbieten, werden andere anbieten. Dann macht z.B. ein Schotte @hagengraf das Cover. #buchcamp

 

Gunthart Mau@gunthartmau

Schöne Ideen auf dem #buchcamp für Lese-Flashmobs:  • Bücher tauschen • öffentliche Lesungen • Bookcrossing

 

frank krings@frank_krings

Spitz formulieren. Auch mal Fotos von Schnittverletzungen zeigen. Tipps von Facebookadmins. #buchcamp

Buchcamp 2012: DRM – Schutz oder Schaden?

Ich bin wieder bei Mela Eckenfels gelandet, die sich zu Beginn als Piratin outet und Mini-Packungen Gummibärchen verteilt. Die Gummibärchen stehen für Content –  manche sind ohne Schutzmechanismen, einige sind unerreichbar in einer Kerze, andere haben „Wasserzeichen“:

In einem einleitenden Vortrrag erläutert Mela die Nachteile von DRM anhand einiger Thesen, die in der Diskussion erweitert werden:

  • DRM hilft nicht gegen Piraterie – und benachteiligt im Zweifelsfall eher den legalen als den illegalen Konsumenten
  • Auf lange Sicht geht Content, der mit hartem DRM geschützt wird, verloren – etwa wenn DRM-Server abgeschaltet werden
  • DRM schränkt die Usability des Contents ein – teils bis zu dessen Verstümmelung
  • DRM ist aktives Engagement gegen Barrierefreiheit
  • Die Ressourcen, die für DRM und andere Schutzmechanismen ausgegeben werden, wären anderweitig sinnvoller aufgehoben
  • M@rtha ergänzt: hartes DRM (gerade Digital Editions) ist für den Konsumentensupport ein wahrer Alptraum

Und dann geht es natürlich noch um Amazon. Materialie bei diigo.

Fazit: Liebe deinen Kunden!

Buchcamp 2012: Flash Fiction

Seedbombs, Guerilla Art, gehäkelte Stoppschilder: Die „Guerilla“-Gestaltung des öffentlichen Raums ist keine ganz neue Idee. Flash F iction ist schnell in der Öffentlichkeit entstehende Literatur, die dort auch verbleibt. Session-Initiatorin Mela Eckenfels beschreibt, wie sie in ihrer Mittagspause auf Parkbänken rasch eine abgeschlossene Story auf maximal einer A4-Seite schreibt, sie fotografiert – und sie dann am Kreationsort belässt, damit sie gelesen wird.

Anregungen, die aus  der Session entstehen: Kennzeichnung wie bei Bookcrossing, Kombinationen mit Geocaches, zentrale Websites (oder Pinterest), auch, um Communities zu ermöglichen, Events auf Buchmessen (wie es ja auch Lesungen in der Box öfter gab), spannende Auswahl von Beschreibstoffen, tiny tales als Sticker, bekannte Autoren als Zugpferde (oder bewusst nur von kleinen Autoren), Verknüpfung mit Streetart.

Eine lohnenswerte Session – und eine spannende Überlegung fürs Selfmarketing von Autoren. Und wenn man auf die digitale Verbreitung verzichtet oder anonym schreibt ist „Flash Fiction“ zumindest noch ein hübscher Zeitvertrreib für die Mittagspause.

Im Stile der Fan Fiction erscheint dieser wärend der Session getippte Artikel ohne redaktionelle Überarbeitung.

Der Schein trügt

Allein schon die Erwartungen der Abnehmer und Konsumenten, die Gier nach Spektakulärem, geboren aus einem wahnwitzigen Überangebot an Bildern […].

In einem Zeit-Artikel geht um manipulierende Pressefotografie – ein italienischer Fotograf fotografierte seine Kollegen beim Fotografieren in Krisengebieten und zeigte dabei deutlich die Manipulation vieler Fotos. Und legt dabei den Finger in die Wunde: Fotos zeigen das, was sie zeigen sollen – das kann jeder Hobby-Fotograf bestätigen. Trotzdem will jeder die Fotos, sobald sie einmal gemacht sind, sehen – auch das kann jeder Hobby-Fotograf bestätigen. Unser Wille, von allem, was es gibt, Bilder zu sehen, treibt kuriose und bisweilen gefährliche Blüten.

Überall Bilder

Spätestens seit der Verbreitung der Digitalkameras kann man nicht mehr die Augen verschließen – vor alkoholbedingten Entgleisungen von Freunden, vor zweifelhaften Körperpräsentationen oder vor Fotos, die eigentlich gar nichts zeigen. Ich bin selbst leidenschaftliche Amateur-Fotografin und fotografiere im Rahmen dieses Hobbies auch jede Menge Schrott. Aber ich lade diese Fotos nicht ins Internet und schicke jedem in meinem Bekanntenkreis den Link dazu. Jegliche Vorauswahl hat abgenommen – und ist damit das Gegenteil der oben beschriebenen, überkorrigierenden Auswahl, das aber um keinen Deut besser ist, wie man in einem Telepolis-Artikel sehen kann. Die Verbrechen, die in diesem Artikel beschrieben werden, stehen hier außer Frage. Mich interessiert das Phänomen, dass derartige Taten mit der Digicam festgehalten werden – das scheint leider ein ganz typisches Verhalten unserer Zeit widerzuspiegeln.

Ohne Bilder?

Dass es auch anders gehen kann und das nicht zwangsläufig ein Schaden ist, zeigt die Pilotstudie einiger größerer Unternehmen, von der Spiegel Online berichtet. Dort wurde einige Zeit mit anonymisierten Bewerbungen, also auch ohne Foto, gearbeitet. Schlechte Erfahrungen gab es keine. Trotzdem wollen nicht alle Unternehmen dieses Vorgehen in Zukunft umsetzen – zu groß ist wohl auch die Gewohnheit, sich von den Bewerbern per Foto ein Bild zu machen.

„Über-Bedeutung“ von Bildern

Mir scheint es, dass Bildern zu viel Bedeutung zugemessen wird. So wichtig der aufklärerische Aspekt von ihnen ist, so bedenklich sind die Auswüchse, wenn quasi jedes Bild wichtig ist und der Fotograf durch die Reaktionen enorme Bestätigung erhält. Im Gegensatz zu vielen anderen Themen wird diese Bilderflut momentan noch nicht einmal hinterfragt, dabei ist das ein Thema, das wirklich jeden von uns betrifft. Distanzierteres Verhalten der Betrachter und sensibleres ebenso wie ehrlicheres Vorgehen der Ersteller von Fotos wären ein wichtige Schritte zum Ziel, unser Verhältnis zu Bildern wieder etwas ins Gleichgewicht zu rücken.

 

Crowdfunding und Indie-Games im Elektrischen Reporter

Willkommen im Mai – starten wir nach der kurzen Blogpause mit einem Hinweis: Der neue Elektrische Reporter mit Sixtus ist raus, und in zwei Beiträgen geht es um Crowdfunding (Iron Sky) und Indi-Games. Beide Beiträge erwähnen, dass Marketing und idealerweise ein bekannter Name die halbe Miete sind.

Elektrischer Reporter – 036: Mondnazis, Geheimdienste und Spiele

Geistige Schutzrechte im Arbeitsalltag

Rechtsunsicherheit ist ein großer Hemmschuh der Arbeit in unserer digitalen Welt. irights.info hat nun eine Broschüre von über 50 Seiten herausgegeben, in der die wichtigsten „Rechtsfragen auf den Punkt gebracht“ werden – zum Teil sehr detailliert. Bei Youtube gibt es auch ein Video:

Charles Stross erklärt Macmillan, warum sie auf DRM verzichten sollten

Charles Stross‘ Amazon-Strategie-Artikel der letzten Woche hat groß die Runde gemacht (u.a. auch hier). Er erklärte darin, dass der Verzicht auf „mandatory DRM“ eine Voraussetzung für Verlage sei, um mit Amazon mithalten zu können.

Feedback (bzw. Rückfragen) kam u.a. von Macmillan. Stross antwortet nun in einem gewohnt ausführlichen Artikel mit vier Thesen, u.a. mit diesen beiden:

3. [R]elaxing the requirement for DRM across some of Macmillans brands will have very positive public relations consequences among certain customer demographics, notably genre readers who buy large numbers of books (and who, while a minority in absolute numbers, are a disproportionate source of support for the midlist).

4. Longer term, removing the requirement for DRM will lower the barrier to entry in ebook retail, allowing smaller retailers (such as Powells) to compete effectively with the current major incumbents. […] This will, in the long term, undermine the leverage the large vendors currently have in negotiating discount terms with publishers while improving the state of midlist sales.

In der ausführlichen Analyse der Thesen behandelt Stross dann die Zielgruppe, die durch den Wegfall von DRM zum besseren oder überhaupt zum Kunden wird: Vielleser („voracious readers“), die sich, wenn sie digital lesen, auch eine Bibliothek aufbauen wollen. Ich habe von Viellesern schon häufig die Äußerung gehört, dass sie Amazon boykottieren, weil das Unternehmen sich einem einheitlichen Standard widersetzt – und fürchten, ihre gekauften Bücher würden irgendwann in der Whispernet-Cloud eingesperrt sein, wenn die Plattform Kindle von Amazon nicht mehr unterstützt wird. Wie reagieren diese Leser dann auf eine zwar unabhängige, aber auch weniger komfortable, teurere Plattform mit geringerer Auswahl, der dasselbe droht?

Auf spezifische Zielgruppen zugeschnittene Plattformen, die das bedenken, könnten laut Stross Marktlücken abdecken, die etwa durch die Unübersichtlichkeit des Kindle Store entstehen:

Amazon’s inclusion of masses of self-published material in the Kindle store has made it impossible for heavy consumers to browse it effectively. Smaller bookstores may be able to gain a strategic edge by curating their content, providing quality control on reviews, and other tactics we can’t predict at this time.

Der Artikel ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit Unternehmensstrategien, Digitalisierung, DRM u.ä. auseinandersetzen. Und wie immer sehr unterhaltsam geschrieben.