Lektoratserfahrungen (I): Das gute alte MS Word

Mit den Lektoratserfahrungen möchte ich die Leser ein wenig an meiner Tagesbeschäftigung, dem Lektorieren von eBooks bei dotbooks, teilhaben lassen, wenn mir schon die Zeit fehlt, hier wieder für umfassenderen Content zu sorgen.

Ich glaube, ich schreibe demnächst einen Ratgeber für angehende Lektoren. Die erste Zeit im Verlag hat mich schon diverse kleine Griffe und Kniffe gelehrt – kein Wunder, wenn man mit einer Software wie MS Word arbeiten muss.

Dazu gibt es nach aktuellem Stand wohl keine wirkliche Alternative, wenn es um die Erstellung von ePubs geht. Eine besonders mächtige Funktion: Suchen & Ersetzen. Ich hatte nicht erwartet, dass sich damit auch allerlei Formatierungsbefehle komfortabel handhaben lassen. Die Erkenntnis, dass man Zeilenumbrüche, geschützte Leerzeichen etc. pp. finden und direkt automatisiert editieren kann, spart eine Menge Zeit. Die Suche verfügt auch über eine regelrechte Syntax mit Wildcards und komplexen Ausdrücken. Wie immer ist hier natürlich Vorsicht geboten (zumal die Software häufig genug merkwürdige Dinge tut) – aber wofür gibt es die wichtigste Word-Funktion: „Rückgängig machen“.

Eine gute Funktionsübersicht der Suche findet sich übrigens z.B. bei der Uni Köln.

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